BenQ Mobile: Rettung in letzter Sekunde?

Allgemein

Die Handy-Tochter des taiwanesischen Elektronikkonzerns und ehemaliges Siemens-Sorgenkind steht an der Klippe – und fällt mit dem Jahreswechsel der Insolvenz anheim. Doch die Handyfertigung könnte noch von Käufern aufgefangen werden.

Diverse deutsche Tageszeitungen berichteten gestern noch, dass sich gleich zwei deutsche Unternehmen für die insolvente BenQ Mobile GmbH interessieren. “Zumindest einer der beiden Interessenten wird definitiv am 2. Januar ein Angebot vorlegen”, bestätigte Gesamtbetriebsrats-Chef Michael Leucker. Einer der Interessenten wolle die Fertigungsanlagen übernehmen und möglicherweise eine “nennenswerte Zahl” von Menschen an ihrem alten Arbeitsplatz neu einstellen, hieß es weiter.
Klappt die Sache, wäre es wahrhaft Rettung im letzten Augenblick, denn Insolvenzverwalter Michael Prager hatte nur bis Jahresende Zeit, einen Investor zu finden. Andernfalls müsste er am ersten Werktag des neuen Jahres ein Insolvenzverfahren eröffnen. (rm)

Link

Linq