Januar 2007: Was Sie jetzt wissen müssen

IT-ManagementIT-ProjektePCPolitikRechtWorkspace

GEZ-Gebühren und höhere Mehrwertsteuer – das sind einige der neuen Regelungen, die im Neuen Jahr viele PC-Anwender betreffen.

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei. Da kann man sich gedanklich schon mal aufs nächste Jahr vorbereiten. Ab Januar 2007 treten nämlich einige neue Regelungen in Kraft. Die wichtigsten hat die BITKOM zusammengefasst.

– Rundfunkgebühren: Ab 1. Januar 2007 erhebt die GEZ Rundfunkgebühren für internetfähige Personal Computer und Handys in Höhe von 5,52 Euro pro Monat. Privathaushalte müssen zahlen, wenn sie noch kein Radio oder Fernsehgerät angemeldet haben. Freiberufler und Selbstständige müssen die monatliche Gebühr entrichten, wenn sie noch kein ?dienstliches? Radio oder Fernsehgerät angemeldet haben.

– Mehrwertsteuererhöhung: Ab 2007 wird der Regelsatz für die Umsatzsteuer um drei Punkte auf 19 Prozent erhöht. Dies trifft auch die im Privatkundenmarkt tätigen ITK-Anbieter. Allerdings ist zu erwarten, dass die Preise für Hardware oder für Telekommunikationsdienste trotz der Steuererhöhung auch in Zukunft weiter sinken werden.

– Elektronisches Handelsregister: Unternehmen können ab 2007 Schriftstücke wie Gesellschaftsverträge, Gesellschafterlisten oder Jahresabschlüsse in elektronischer Form beim Handelsregister einreichen. Bürger können ab sofort einen elektronischen Registerauszug beantragen.
Infos aus erster Hand gibt es dazu auf einer Webseite der Bundesregierung.

– Kundenschutz beim Telefonieren: Erst im Sommer 2007 tritt ein neues Verbraucherschutzrecht für Telefonkunden in Kraft. Preise für Telefondienste müssen nicht nur deutlich lesbar in der Werbung angezeigt, sondern ab einem Minutenpreis von zwei Euro vor jedem Dienst angesagt werden. Kein Dienst darf mehr als drei Euro pro Minute kosten. Fordert ein Kunde einen SMS-Datendienst wie etwa Stau- oder Börsennachrichten an, muss er dessen Freischaltung ab einem Preis von zwei Euro mit einer gesonderten SMS bestätigen. Läuft bei einem Abonnement solcher Dienste ein Betrag von monatlich mehr als 20 Euro auf, kann der Kunde einen kostenlosen Warnhinweis verlangen.

Über alle weiteren Neuregelungen informiert die Bundesregierung auf dieser Seite:

“Gesetzliche und andere Neuregegelungen zum 1. Januar 2007”.
Den Tippfehler in der Überschrift hat übrigens die Bundesregierung produziert, nicht das News-Team von VNU. (mto)

Bild: 2006 JupiterImages Corporation