Hilft der Hammer gegen RFID-Chips in US-Pässen?

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Ab nächste Woche gibt das US-Außenministerium ausschließlich Pässe mit Radio Frequency Identification Chips aus, die auch für Hacker immer auskunftsbereit sind. Da hilft nur noch der Hammer, meint das Magazin Wired.

Wer unter keinen Umständen will, dass nicht nur Beamte, sondern auch Fremde rund um ihn herum jederzeit seine persönlichen Daten abfragen können, kann etwas unternehmen. Er sollte aber äußerst vorsichtig sein, so Wired, da Manipulationen am Ausweis bis zu 25 Jahre im Gefängnis einbringen können. Ganz zu schweigen von der “besonderen” Behandlung mit Hilfe von Gummihandschuhen, die einem beim Zoll widerfahren könnte.

In de Waschmaschine lässt sich zwar vermutlich der Pass zerstören, nicht aber der Chip. Ihn in der Mikrowelle zu vergessen, vernichtet zwar den Chip, verursacht aber Brandflecken auf dem Pass – und schon sind die Gummihandschuhe zur Hand.

Die am wenigsten gefährliche Herangehensweise ist offenbar, den Pass mit einem stumpfen, harten Gegenstand zu treffen. Wenn RFID nicht funktioniert, macht das den Pass nicht ungültig, so dass er weiterhin zu benutzen ist.

Wenn einen jetzt immer noch die Gummihandschuhe beunruhigen, gäbe es vielleicht doch noch eine etwas weniger behämmerte Methode – den Ausweis in Alufolie zu wickeln. (Nick Farrell/bk)

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