DRM-Skandal: Sony BMG zahlt 4,5 Millionen $ an 39 Staaten

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Das heimlich von Sonys Audio-CDs auf PCs installierte Rootkit kommt die Firma im Nachhinein immer teurer. Um die lästigen Klagen beizulegen, muss die Portokasse geplündert werden.

Das Verfahren wurde vor allem von Tom Reilly, dem Justizminister des US-Bundesstats Massachusetts, vorangetrieben, und andere US-Bundesstaaten schlossen sich an. Es ging dabei um die Rootkit-Software XCP, die Sony über 12 Millionen verkaufte CDs in Umlauf brachte.

Reilly wies außerdem darauf hin, dass eine weitere Form von Software zur Einschränkung digitaler Rechte namens MediaMax von Sony ohne Zustimmung der Benutzer installiert wurde. Auch sie öffnete eine Sicherheitslücke, vor der die Sicherheitsfirma Secunia warnte.

Betroffene Käufer sollen außerdem einen Schadenersatz von bis zu 175 US-Dollar erhalten. Sony BMG hat eine Website eingerichtet, über die Benutzer ihre Ansprüche geltend machen können. (Shaun Nichols in Kalifornien/bk)

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Sony drückt über 1,5 Millionen $ für Rootkit-Fiasko ab