VMware: Workstation für Vista

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Ein ganzes Netzwerk simulieren können Anwender mit der neuen Version 6.0 der VMware Workstation.

Der Virtualisierungsspezialist VMware hat die erste Betaversion seines Desktop-Programms Workstation 6.0 veröffentlicht. Im Gegensatz zur aktuellen Version 5.5 unterstützt die nächste Ausgabe auch Windows Vista als Wirtssystem. Bisher ist dies nur mit Virtual PC 7.0 von Microsoft möglich, das sich ebenfalls im Beta-Stadium befindet.

Ebenfalls neu ist die Unterstützung mehrerer Bildschirme. Ein virtueller Computer kann sich somit über mehrere Monitore erstrecken. Umgekehrt können verschiedene virtuelle Rechner je auf einem bestimmten zugewiesenen Bildschirm angezeigt werden. Dies erleichtert die Handhabung ganzer Teams von virtuellen Maschinen,die gemeinsam gestartet ein geschlossenes Netzwerk simulieren. Bereits in VMware Workstation 5.5 können solche Teams definiert werden, die in Abhängigkeit voneinander funktionieren.

Eine weitere Neuerung ist der so genannte «Headless Mode». Er erlaubt den Hintergrundbetrieb virtueller Computer ohne die Benutzeroberfläche von VMware Workstation 6.0. Zudem werden USB-2.0-Geräte und 64-Bit-Soundkarten unterstützt. Der Anbieter will von seinen Beta-Testern auch erfahren, ob die Ausführung von virtuellen Rechnern von einem USB-Speicherstecker als Funktion in die nächste Version eingebaut werden soll. Dies würde den standortunabhängigen Betrieb von Gast-PCs und -Servern erlauben.

Der Download der Beta-Software umfasst 167 Megabytes. Der Test ist öffentlich, eine Registrierung ist notwendig. (dbm/mto)
(Bild: VMware)