Privatkunden bringen Business-Anbieter Research in Motion voran

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Die Blackberry-Geräte von RIM waren bislang vor allem Business-Kunden vorbehalten. Die Einführung des Blackberry Pearl, der sich gezielt an private Nutzer richtet, bescherte dem Unternehmen finanziellen Erfolg.

In Zeiten, da viele Unternehmen mehr auf den Geschäftskundenbereich setzen, weil dort in der Regel höhere Gewinne zu erzielen sind, zeigt der Smartphone-Spezialist Research in Motion mit seinen Geschäftszahlen, dass es auch andersherum geht.

Im dritten Geschäftsquartal verzeichnete das Mobil-E-Mail-Unternehmen 875 000 neue Kunden, die zu einer Gewinnsteigerung um ganze 47 Prozent beitrugen. So ergab sich ein Nettogewinn von 176 Millionen Dollar (im vorangegangenen Quartal waren es 120,1 Millionen).

In seiner Quartalsmeldung verzeichnet das Unternehmen auch einen Umsatzzuwachs von 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Zum starken Wachstum hätte vor allem die Einführung des Blackberry Pearl beigetragen, meldet das Unternehmen. “Pearl” ist das erste RIM-Gerät, das nicht an Business-Kunden gerichtet war: statt der Geschäfts-Anwendungen finden sich darin MP3-Player und Digitalkamera.

Der Hauptgrund für den Geschäftserfolg sei nach wie vor die mobile E-Mail-Nutzung. Man habe mit dem Consumer-Handy nur auf das stärkere Interesse von Privatkunden an den mobilen E-Mail-Zugängen reagiert. Von den sieben Millionen Blackberry-Nutzern seien bereits zwei Millionen Privatkunden – Tendenz steigend. (mk)

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