Neue Oracle-Lizenzmodelle integrieren zugekaufte Firmen

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Die Zukäufe von PeopleSoft, Siebel und anderen Unternehmens-Software-Spezialisten schafften eine undurchschaubare Vielfalt von Lizenzmodellen. Mit der Optimierung seiner Lizenzen schafft das Unternehmen nun eine einheitliche Rechtsgrundlage.

“Oracle optimiert Preisgestaltung”, heißt es in der Pressemitteilung des Datenbankspezialisten. Oracle will seine Lizenzpolitik transparenter machen und das Chaos, das aus den zahlreichen Akquisitionen entstanden ist, beseitigen. Künftig sollen vier verschiedene Lizenzmodelle angeboten werden.

Alle Produktlinien des Hauses fallen unter gleiche Lizenzierungsmöglichkeiten: Das “Component Model “rechnet namentlich bekannte Nutzer ab, das “Enterprise Application Model” richtet sich an den Unternehmenszahlen aus, etwa der Zahl de Angestellten. Das “Custom Application Model” ist eher eine Art Dienstleistungsvertrag, der sich nach spezifischen Kundenbedürfnissen richtet. Das “SMB-Model” schließlich ist vor allem für den typischen Mittelständler gedacht. – nähere Angaben gab Oracle noch nicht bekannt, die Daten werden aber auf der Website des Unternehmens bereitgestellt

Kunden sollen sich künftig selbst entscheiden, welches Modell sie verwenden – auch das Verwenden alter Preislisten sei noch möglich, wenn man kein Neukunde sei, erklärt Orale. Alles in allem handele es sich um mehr Transparenz und Auswahlmöglichkeit für den Kunden. In einem ” Oracle Software Investment Guide” auf der Homepage seien alle Richtlinien, Optionen und Bewertungsgrundlagen erhältlich. (mk)

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