Mnemonic macht Smartphones für vergessliche Leute sicher

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Die neue schlaue Smartphone-Entwicklung eignet sich besonders für die Dummen in hochstehenden Positionen. Sie könnte ein wahrer Segen sein für oberste Richter, Spione und Minister.

Der japanische Software-Entwickler Mnemonic Security hat klar erkannt, dass eine zunehmende Anzahl von Menschen nicht mehr in der Lage ist, sich Sicherheitscodes mit vier Ziffern zu merken. Er hat daher einen Sicherheitscode mit Bildern ausgeknobelt.

Es kommt zu ernsthaften Sicherheitsproblemen, wenn mobile Geräte, die mit sensiblen Daten bestückt sind, an Leute verabreicht werden, die wiederum in verantwortliche Positionen befördert wurden, die weit über ihre eigentliche Befähigung hinausgehen.

Mit der cleveren japanischen Erfindung können sich diese überforderten Personen mit einer Abfolge von Bildsymbolen ausweisen. Sie nennt sich Mnemonic Guard for smartphones.

Mnemonic ersetzt die alphanumerischen Passwörter mit “Pass-Symbolen”, eine Serie von Bildern oder Illustrationen, die der Benutzer sich leichter einprägen kann, aber keine besondere Bedeutung für andere haben, die sich vielleicht in das Gerät zu hacken versuchen.

Nehmen wir mal den typischen Präsidenten eines ungenannten Fußballvereins. Der könnte sich den Ablauf eines harten Arbeitstages leicht einprägen mit der Bilderfolge: Bratwurst, Pommes, Flaschbier, Sekretärin.

Mnemonic Guard WM erlaubt es dem Benutzer, eine Gruppe von Bildern / Illustrationen zusammenzustellen, die aus ganzen 64 Bildern in der korrekten Reihenfolge einzugeben sind, um sich zu identifizieren und an die Daten des Mobiltelefons zu gelangen. Die Benutzer können auch ihre eigenen Bilder verwenden, um sich den Code leichter einprägen zu können.

Mnemonic Security will diese Software für reguläre Handys im Mai herausbringen, doch Mnemonic Guard WM taugt erst einmal nur für Windows Mobile, was vielleicht auch keine so schlaue Wahl ist. Die Firma will noch in diesem Monat mit der Vermarktung beginnen und sich zunächst auf Firmen konzentrieren, die ihren Mitarbeitern Smartphones zur Verfügung stellen. (Nick Booth/bk)

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