Chinesen benutzen die rechte Gehirnhälfte stärker

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Tonale Sprachen wie das chinesische Mandarin scheinen ein wirksames Gehirntraining zu sein. Sie beanspruchen beide Gehirnhälften.

Mandarin, auch Hochchinesisch genannt und weltweit die Sprache mit den meisten Sprechern, ist eine tonale Sprache, bei der jede Silbe vier Töne oder gar keinen haben kann. Chinesische Wissenschaftler fanden nun heraus, dass ihre Landsleute die für die Verarbeitung von Tönen zuständige rechte Gehirnhälfte bereits 200 Millisekunden früher einsetzen, bevor sich die linke Gehirnhälfte mit der damit verbundenen Bedeutung beschäftigen kann.

Die nicht so musikalischen westlichen Sprachen hingegen, die nur einen Ton je Wort kennen, werden den Forschern zufolge unmittelbar in der linken Gehirnhälfte verarbeitet. China View freut sich über das Ergebnis:

“Die Studie hat auch gezeigt, dass dem Potenzial größere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, über das die Menschen in China mit ihrer rechten Gehirnhälfte verfügen.”

Die rechte Gehirnhälfte gilt als eher intuitiv, während die linke Seite für das logische Denken zuständig ist. (Redaktion Inquirer/bk)

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Wikipedia: Hochchinesisch