Politiker ignorieren OpenSource

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Nach dem IT-Gipfel in Berlin wird die Kritik an der Politik lauter. Jetzt hat sich auch der Linux-Verband beschwert.

Bis zu 40 Prozent Wachstum pro Jahr verzeichnet die OpenSource-Industrie nach Angaben des Linux-Verbands. Doch diese Erkenntnis ist offenbar noch nicht bei den Politikern angekommen. Das behauptet der Linux-Verband jetzt in einer Stellungnahme zum Berliner IT-Gipfel am Montag. Dabei hatten Spitzenvertreter der IT-Industrie mit Angela Merkel und Vertretern der Bundesregierung über die IT-Zukunft in Deutschland diskutiert.

Der Linux-Verband sieht “drastische Defizite in der Information der politischen Entscheidungsträger” bei den Möglichkeiten durch OpenSource und Freie Software, meint der Verbands-Vorsitzende Elmar Geese.

In der Politik sei “die Wahrnehmung von OpenSource als Standortfaktor nicht angekommen”, heißt es in der Erklärung weiter. Damit werde “eine große Chance für die Wissensgesellschaft vertan”. Nach Ansicht des Verbands gehört OpenSource-Software daher in den Zielkatalog”.
Die Abschlusserklärung der Regierung gibt es hier zum Download. (mto)

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