Vista soll 100 000 Jobs schaffen – Hardware-Anbieter skeptisch

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Die Microsoft-finanzierte Studie von IDC spricht von 70 Milliarden Umsatz und 100 000 Arbeitspläzten, die Vista in der IT-Industrie schaffe. Die Hardware-Hersteller dagegen setzen ihre Prognosen wesentlich zurückhaltender an.

Über 100 000 Jobs sollen alleine durch Windows Vista geschaffen werden, die Umsäze durch das neue Betriebssystem sollen sogar mehr als 70 Milliarden betragen. Microsoft bezieht sich bei diesen Angaben auf eine Studie von IDC, sagt jedoch nicht dazu, dass man diese “Marktforschung” selbst bezahlt hat.

Der IDC-Report vom Oktober, der jetzt von Microsoft verbreitet wird schließt, dass der Launch des neuen Betriebssystems im Massenmarkt einen “signifikanten Wachstumsfakor” für die US-Wirtschaft darstelle – und zwar schon während des ersten Jahres der Produktauslieferung.

“Vista wird in seinen ersten 12 Monaten dem Markt neue Energie eintrichtern – darauf deuten unsere Marktforschungen hin”, erklärt John Gantz, Chief Research Officer bei IDC. Gantz ist Autor der Studie – und Microsoft sein Geldgeber.

Diesen und vielen weiteren positiven Zahlen der Studie stehen aber die Aussagen einiger Hardware-Unternehmen gegenüber, die vor allem für den US-Markt produzieren. So berichtet etwa die taiwanische DigiTimes, die großen Computer- und Zubehör-Hersteller Quanta und Compal Electronics seien sehr konservativ bei der Einschätzung ihrer Geschäftsaussichten durch Vista.

Lediglich bei der OEM-Auslieferung von Slimline-HD-DVD- und BluRay-Brennern für Vista-Computer sähen Quanta Storage und Lite-On kurzfristige Umsatzsteigerungen um 15 – 20 Prozent. (mk)

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– Über die Zwangsaktivierung in Vista und wie Untenehmen damit umgehen können, berichten wir hier.
– Dass Vista in den meisten Büos auch ohne Hardware-Aufrüsung auskommt, finden Sie hier

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