Neue Diskussion um EU-ePässe

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Die elektronischen Dokumente sind weniger sicher als die bisherigen, sagen Experten.

Um die EU-weit geplanten Pässe mit integrierten RFID-Chips ist eine neue öffentliche Diskussion entbrannt. Die Behörden, in diesem Fall das von der BBC befragte britische Innenministerium, geben sich blauäugig: “Es ist kaum vorstellbar, warum irgend jemand die Informationen auf diesem Chip haben will.”

Dagegen warnen Security-Forscher wie die Deutschen Lukas Grunwald and Christian Bottger weiter energisch vor Missbrauchsmöglichkeiten. Der RFID-Chip lässt sich mit handelsüblichem Equipment aus der Entfernung auslesen und durch Werkzeuge aus der legalen Grauzone kopieren. So sind bei einiger krimineller Energie die neuen RFID-Pässe binnen fünf Minuten kopierbar. Die immensen Kosten für die Einführung der Pässe und der dazu gehörigen Peripherie stünden dazu in keinem Verhältnis. [fe]

Autor: fritz
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