Bad Vista: Software-Rebellen starten Anti-Vista-Kampagne

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Die Free Software Foundation (FSF) wil mit ihrer Kampagne Nutzer von Microsofts neuem Betriebssystem weglocken. Dieses schränke angeblich die Freiheiten des Nutzers ein.

Im Rahmen eines Blogs, der “Bad Vista” genannt wird, versuchen Mitglieder der “Free Software Foundation” (FSF), die potentiellen Nutzer von Microsofts zukünftigem Betriebssystem von einem möglichen Kauf abzuschrecken, berichtet TheInquirer.

Laut FSF bietet Vista zwar zahlreiche neue und auch nützliche Funktionen, jedoch auch eine viel tiefer gehende Implementierung des Microsoft-DRM Schutzes (Digital Rights Menagement, in der Free-Software-Szene auch “Digital Restrictions Management” genannt).

Der DRM-Schutz halte die User davon ab, ihre Freiheit voll zu entfalten, da er dafür sorge, dass bestimmte Software nicht funktioniere, heißt es in dem Blog. Auch das Trusted Platform Module (TPM) in Microsofts neuem Betriebssystem werde besser unterstützt. Dieses sei jedoch ähnlich wie das DRM ein Copyright-Schutz. Er werde allerdings hardware-seitig eingesetzt und schränke die Nutzer-Freiheiten ebenso ein.

Laut John Sulliva, Betreiber der Seite, steckt hinter dieser Kampagne kein gewerbliches Interesse (obwohl auf Konkurrenz-Produkte verwiesen wird), sondern ganz allein der Wille, die Freiheit der Nutzer zu gewährleisten.

Im Inquirer teilen sich die Meinungen der Kommentatoren – zwischen “Parolen im Microsoft-Stil” und dem “Recht, genauso zu agieren” polarisieren sich die Überzeugungen. (mr)

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