Sun glänzt im Unix-Markt

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Für Sun läuft es immer besser mit Unix, wie die Erbsenzähler der Gabriel Consulting Group herausfanden. HP hingegen fällt zurück.

Noch letztes Jahr war Sun weit abgeschlagen hinter Big Blue und Druckertinten-Hersteller HP. Doch dieses Jahr drängte sich Sun in der Hitliste der bevorzugten Unix-Anbieter an HP vorbei auf den zweiten Platz und kam dicht an IBM heran. Das geht aus der diesjährigen “Unix Vendor Preference Survey” hervor, bei der über 275 Firmenkunden über ihre Erfahrungen und Einschätzungen in bezug auf die verschiedenen Unix-Anbieter befragt wurden. Dabei wurden nicht einfach die Firmenchefs befragt, sondern die verantwortlichen Manager für Datencenter sowie Systemarchitekten. Ein Drittel von ihnen hatte über 50 Unix-Server zu verwalten, die meisten von ihnen 25 – 50.

43 Prozent der befragten Profis erwarten, dass IBM 2011 der führende Unix-Anbieter sein wird, während das 34 Prozent von Sun und nur noch 24 Prozent von HP annehmen.

Sun hat offenbar vor allem mit der Einführung der Multicore-Sparc-Server T1000/T2000 gepunktet. Zum anderen wurde die Umfrage inmitten des sich ausweitenden HP-Spionage-Skandals durchgeführt. Vielleicht zahlt es sich ja doch aus, wenn man nicht alle Moral über Bord gehen lässt? (Nick Farrell/bk)

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