Microsoft geht härter gegen illegale Vista-Kopien vor

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Bislang war es mit einem simplen Trick möglich, Windows Vista ohne Bezahlung bis Juli 2007 freizuschalten. Nun setzt der Software-Gigant eine neue Strategie dagegen ein.

Normalerweise funktioniert ein unregistriertes Windows Vista nur 30 Tage. Werden jedoch diverse Systemdateien der Final-Version durch entsprechende der Vista-Beta-Variante ersetzt, kann man damit bis Mitte 2007 arbeiten.
Dies soll nun nicht mehr möglich sein: Vor einer Freischaltung werden künftig zunächst alle Systemdateien mit denen aus der Beta-Version vergleichen, so Microsoft in einer Pressemiteilung.

Stimmen Dateien überein, muss der Nutzer innerhalb von 30 Tagen eine legalen Schlüssel eingeben. Passiert dies nicht, steht nur noch die abgespeckte Version von Vista zur Verfügung. Dann funktioniert lediglich der Internet Explorer noch in vollem Umfang.

Auch gegen illegale Aktivierungsserver will Microsoft nun vorgehen und diese abschalten lassen (wir berichteten). (mr)

Autor: thomask
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