Digitale Schönheiten im Web

Allgemein

Sie heißen Kaya, Mi, Tasha oder Kyra und bewerben sich um den Titel Miss World 2007. Anbaggern zwecklos – denn alle sind rein virtuell.

Wer keinen der begehrten Erotik-Kalender von Pirelli ergattert hat, sollte sich den Kalender ?Miss Digital World – The Calendar 2007? ansehen. Doch statt echter Girls, die sich im Bikini auf Felsklippen oder Kühlerhauben räkeln, bringt dieser Kalender ausschließlich virtuelle Models.

Herausgeber ist der Italiener Franz Cerami. Er veranstaltet seit drei Jahren den Online-Wettbewerb ?Miss Digital World?. Dabei können Nutzer aus aller Welt die schönsten virtuellen Frauen wählen. Diese müssen mit Computersoftware in 3D modelliert und möglichst realistisch sein.

Kaya, Mi, Tasha, Judith Pixelle oder Kyra heissen die insgesamt zwölf Beauties des ?Miss Digital World?. Laut Cerami ist die virtuelle Misswahl von Jahr zu Jahr beliebter. Hunderte von Mädchen hätten sich bei ihm mit dem Wunsch gemeldet, digitalisiert geklont zu werden. ?Junge Frauen haben das Internet als Platz für ein virtuelles Alter Ego entdeckt?, schreibt Cerami.

Voyeure kommen bei der Miss-Wahl im Web aber nicht auf ihre Kosten. Die Bilder wirken nicht aufreizend oder schlüpfrig. Wer deftige Erotik-Galerien à la Playboy sucht, muss woanders suchen.

Im Moment läuft noch die Wahl 2006 mit 14 Finalistinnen. Die Gewinnerin soll Ende Dezember gekürt werden. Neben den Stimmen von Internetnutzern entscheidet auch eine Jury über den Ausgang des Wettbewerbs. (dbm/mto)

Bilder: monumedia srl