Bundesnetzagentur erlöst 56,07 Millionen Euro in WiMAX Versteigerung

Netzwerke

Die Frequenzen für den Beitbandfunk sind vergeben. Drei Anbieter machten das Rennen. Marktbeobachter sehen in der WiMAX-Tenik eine Alternative zu DSL – vor allem auch in ländlichen Gegenden.

Die Versteigerung der WiMAX-Frequenzen wurde heute morgen um 10:22 Uhr erfolgreich beendet. Als eine der kommunikationstechnisch schnellsten Behörden stellte die Agentur sofort das Ergebnis im Internet bereit: Der Erlös summiere sich auf 56,07 Millionen Euro, die Auktion habe 35 Runden in wenigen Tagen gebraucht, und vier Abnehmer stünden nun fest.

Den Zuschlag bekamen die Unternehmen DBD (wir berichteten über dessen Pläne für kostenlosen Internet-Zugang), Inquam Broadband und Clearwire. Lizenzen für alle Ortsbereiche des Landes seien vergeben worden; in Oberfranken, der Oberpfalz und Niederbayern würden sogar alle vier Unternehmen um den Kunden konkurrieren, gab Bundesnetzagentur-Chef Matthias Kurth bekannt.

Gemeinden, die sich bislang übe eine mangelnde Breitbandinfrastruktur beklagt hätten, sollen sich doch vertrauensvoll an diese WiMAX-Anbieter wenden und sie gegebenenfalls unterstützen, erklärte Kurth. (mk)

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