Bill Gates: DRM ist zu komplex für die Menschheit

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Seine Borgheit empfing eine Gruppe einflussreicher Blogger und musste zugeben, dass er digitale Rechteverwaltung genauso untauglich findet wie der Rest des Universums.

Den Microsoft-Oberen ist offenbar nichts zu schwer beim Versuch, das weitgehend innovationslose Windows Vista zu puschen. Als Bill Gates in Redmond eine Gruppe von Bloggern empfing, sah er aber dann doch etwas verdrossen drein, da sie alle mit Apple-Notebooks gekommen waren. Michael Arrington von TechCrunch bezeichnet es als einen Höhepunkt des Tages:

“Den Ausdruck auf Gates’ Gesicht zu sehen, als er in den Raum stolzierte, und wir alle hatten einen offenen Mac auf dem Tisch vor uns stehen – Niall Kennedy hatte sogar auf die Schnelle ein WiFi-Netzwerk mit Airport aufgebaut.”

Im Fragen-Antworten-Spiel musste er “große Probleme” mit DRM zugeben, das gerade auch für die rechtmäßigen Käufern zu beschwerlich sei, wenn sie versuchten, zwischen legaler und illegaler Nutzung zu unterscheiden. DRM sei nicht, wie es sein sollte, und bis jetzt hätte es auch niemand richtig hinbekommen.

Gates’ kurzfristige Empfehlung lautete schlicht und einfach:

“Die Leute sollten einfach eine CD kaufen und sie rippen. Dann sind sie auf der legalen Seite.”

Suw Charman von der Open Rights Group erklärte dazu, die Kommentare von Bill Gates wären “ein wenig heftig angesichts dessen, wieviel an DRM in Windows Vista gestopft wurde”. (Nick Farrell/bk)

Linq

TechCrunch

BBC

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