Xensource senkt die Preise und will die Welt dominieren

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Alle Server werden virtuell sein. Dieses Mantra will die Startup-Firma Xensource aus Palo Alto mit den Preisen für ihre lang erwarteten Windows-Anwendungen realisieren. Drei Versionen sind bereits erhältlich.

“Wir werden die Erde verbrennen mit den Preisen”, prahlte Peter Levine, oberster Macher von Xensource, Ende letzter Woche während einer Stippvisite zu einer Versammlung von Partnern und Benutzern in Holland.

Er versicherte, es wäre nicht sein Ziel, den Marktführer VMWare zu vernichten. “Wir sehen unsere Aufgabe darin, Xen auf die verbleibenden 94 Prozent der Server zu bringen, die noch keine Virtualisierung einsetzen”, erklärte er.

Xensource für Windows kommt in drei Geschmacksrichtungen. Die Enterprise-Variante ist dafür gedacht, mehrere Betriebssysteme zu mixen. Für die Enthusiasten am anderen Ende ist die Express-Version vorgesehen. Das Flaggschiff aber ist die Server-Edition, die sich in VMWares Marktanteil fressen und nur 94 Prozent der Weltherrschaft sichern soll.

Levine erklärte auch, warum seine Firma so lange brauchte, um die Software zu liefern. “Da wir hinter dem Windows-Markt her sind, muss die Installation einfach, einfach, einfach sein. Es sollte nicht mehr als zehn Minuten dauern von der Xen-Installation bis zum Laufen eines Gastsystems.”

Und dem Neustart. (Gijs Hillenius/bk)

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