Sechs Informationstechnologien sollen deutsche Wirtschaft fördern

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Auf einer Telefonkonferenz legten gestern die Granden des ITK-Verbandes Bitkom die Themen fest, die Wirtschaft und Politiker am 18. Dezember auf dem IT-Gipfel in Potsdam besprechen sollen.

Bitkom-Präsident Willi Berchthold stellte gestern die Ergebnisse der Studie “Zukunft digitale Wirtschaft” vor, die der Verband in Zusammenarbeit mit Roland Berger entwickelte. Demzufolge hat man sechs Technologien ausgemacht, in denen die Deutschen noch Zukunftschancen hätten und gut aufgestellt seien.

Darunter befänden sich Techniken wie Biometrie, IP-Fernsehen und Service-orientierte Architekturen – wenn denn die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen würden.

IT-im-Unternehmen-Autorin Barbara Lamge hat an der Konferenz teilgenommen und die wichtigsten Aussagen in einem ausführlichen Artikel zusammengefasst.

Erstaunlich schienen ihr vor allem zwei Aussagen: Bitkom-Geschäftsführer Bernhard Rohleder legte Wert darauf, dass es diesmal nicht um das übliche Politik-Gerede gehe, sondern um konkrete Taten. Bei der Enthüllung dessen, was ihm vorschwebt, bleibt er jedoch ominös und verweist auf den IT-Gipfel mit Regierung und Wirtschaft am 18.12.: “Lassen Sie sich überraschen!”

Die zweite Tatsache ist die erneut auflodernde Kritik, das Volk sei ausgeschlossen und die Diskussion zu technisch. Vertreter verschiedener Bürger-Organisationen platzierten bereits einen offenen Brief an die Kanzlerin im Internet. Sie solle doch bitte die Wirtschaftsinteressen mit sozialer Gesellschaft in Einklang bringen. (mk)

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