Ransomware: Hacker wollen Lösegeld für entführte Hotmail-Konten

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Der Abruf von E-Mails in einem Internet-Café mit trojanischen Gästen genügt, und die lebenswichtigen Kontakte ebenso wie die gespeicherten Nachrichten sind weg.

Wer wieder an seine Daten bei Microsofts Hotmail will, muss löhnen. Die Erpresser verlangen nicht von vornherein eine bestimmte Summe, sondern versuchen offenbar auszuloten, was sie abstauben können. Bei früheren Ransomware-Attacken mussten Benutzer bis zu 250 US-Dollar an die Hacker transferieren, bevor sie ein Passwort erhielten, um die auf ihrem eigenen PC verschlüssselten Daten wieder lesen zu können.

Erpresserische Ransomware-Angriffe sind nicht ganz neu. Die Sicherheitsfirma Ransomware sieht in der “Hotmail-Attacke” jedoch eine neue Qualität:

“Dieser Angriff ist eine fortgeschrittenere Art von Ransomware, weil sie sich nicht darauf verlässt, dass ein nachlässiger Benutzer selbst die Infektion durch einen Virus zulässt. Vielmehr muss der Benutzer nur seine Zugriffsdaten an einem nicht sicheren Computer eingeben.”

Den Berichten zufolge gewannen die Hacker Zugang zu den E-Mail-Konten, indem sie die Rechner in Internet-Cafés mit Keyloggern infizierten, um an die Benutzernamen und Passwörter aller Personen zu kommen, die sich über sie einloggten.
Bis jetzt wurden nur wenige Fälle bekannt, doch wird mit einer schnellen Verbreitung der neuen Methode gerechnet. (Nick Farrell/bk)

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