Erklärt Apple den Konsolenkrieg?

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Die Analysten kratzen sich die Köpfe und wundern sich, warum Apple so plötzlich an der Anwerbung von Spiele-Entwicklern interessiert ist.

Wie Red Herring gehört haben will, denkt man bei Apple daran, eine Spielekonsole zu machen und sich damit Microsoft, Sony und Nintendo vorzunehmen.

Analyst Jesse Tortora von Prudential Equity glaubt, dass die Anstellungen entweder den Einzug in den Konsolenmarkt bedeuten oder Apple vorhaben könnte, seine Serie von iPods mit spielfähigen Geräten zu erweitern. Spiele auf einem iPod wären sicherlich keine Sensation, sehr wohl aber, wenn Apple den Konsolenmarkt angeht.

Einfach wäre das nicht, aber es hätte einen strategischen Sinn. Denn mit den Spielekonsolen kommen inzwischen leistungsfähige Computer ins Wohnzimmer, die sich zunehmend auch für die Medienwiedergabe eignen. Das aber ist ein erklärtes Geschäftsfeld von Apple, wie sich aus der iTV-Ankündigung ergibt.

Mit einer Gerätschaft namens Pippin (entwickelt von Apple und lizenziert von Bandai) hatte die Firma schon einmal etwas in dieser Richtung versucht. Die war aber in keiner Erfolgsliste, sondern in einer von PC World erstellten Liste der 25 schlechtesten technischen Produkte aller Zeiten gelandet. Wir wir alle wissen, erträgt Apple-Chef Steve Jobs so etwas nicht so leicht. Ist Revanche angesagt? (Nick Farrell/bk)

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