Deutsche Firma verspricht kostenlosen WiMAX-Internet-Zugang

Netzwerke

Wenn der Breitbandanbieter DBD bei der Frequenz-Versteigerung der Bundesnetzagentur zum Zuge kommt, will er bundesweit kostenlosen Internet-Zugang über die WiMAX-Technik anbieten.

Das Heidelberger Unternehmen DBD erwartet einen Zuschlag der Behörden für WiMAX-Frequenzen. Hat es diesen in der Versteigerung er Netzagentur erhalten, will es innerhalb der nächsten fünf Jahre im gesamten Bundesgebiet WiMAX anbieten. Im Januar 2007 soll sogar europaweit “mit dem Rollout” begonnen werden. Möglich wird die schnelle Verbreitung durch den Teilhaber Intel, für den DBD bereits auch Technikpartner ist. Derzeit hat die Firma schon um die 30 Funknetze im Betrieb und bietet drahtlose Internetzugänge (MAXXonair) an.

Mit einer Bewerbung um die WiMAX-Lizenzen in den 3,5 GHz-Funknetzen will die Firma alle 28 Regionen in Deutschland erreichen. Der Aufbau “eines der größten WiMAX-Netze in Europa” (so Geschäftsführer Fabio Zoffi) soll rund eine Milliarde Euro kosten.

Wer vom der Telekom zu DBD wechsle, bekäme “das Internet inklusive Flatrate geschenkt”, erläutert Zoffi. Offenbar will DBD hier die Telefonkunden ködern und mit ihrer Hilfe den Internet-Zugang finanzieren. Doch erst im März 2007 soll das Geschäftsmodell bekannt gegeben werden – denn wie die ganze Milliarde wieder eingespielt werden soll, verrät das Unternehmen noch nicht. (mk)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen