TI schreckt vor Windows Vista zurück

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Big Business ist gar nicht heiß auf ein neues Windows. In den nächsten paar Jahren wollen sie lieber nichts davon wissen.

Die amerikanischen Großunternehmen – und auch die Geschäftswelt der ganzen Welt – behandeln Vista wie ein totes Tier, das in den Wäldern gefunden wurde. Sie pieksen es mit einem Stock an, aber nie im Leben werden sie es mit nach Hause nehmen.
Der Halbleiterhersteller Texas Instruments zum Beispiel wird das Wunder-OS in den nächsten zwei Jahren oder so nicht anrühren.
Das Memo unterhalb, das auf der internen TI-Infolink-Site veröffentlicht wurde, zeigt deutlich den warmen Empfang von Vista. Tausende von Rechnern aufrüsten und ein neues Betriebssystem kaufen oder einfach alles so lassen, wie es ist? Wie es aussieht, werden sich fast alle für letzteres entscheiden.

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TI wird die Windows-XP-Plattform beibehalten; Computer-Benutzer sollten nicht Windows Vista installieren

(30. Nov. 2006)

Die IT Services werden bis 2009 bei einem globalen Standard mit dem Betriebssystem Windows XP Service Pack 2 (SP2) bleiben, um TI eine beträchtliche Geldsumme an Lizenz- und Supportkosten zu ersparen. Dieser Standard dient als eine Alternative zum Umstieg auf Microsofts neue Windows-Vista-Plattform, wenn dieses Produkt im späten Januar 2007 erhältlich wird.

Die IT Services raten Mitarbeitern und Vertragspartnern von TI dringend davon ab, Windows Vista auf Computer im Besitz von TI zu installieren oder einen Home-Computer mit Vista zu benutzen, wenn sie sich mit dem TI-Netzwerk verbinden. Neue TI-Computer werden auch durch das Jahr 2008 hindurch weiterhin mit Windows XP ausgerüstet sein.

“Wir vertrauen darauf, das Windows XP weiterhin eine stabiler, kostengünstiger und sicherer Betriebssystem-Standard für TI während der nächsten beiden Jahre sein wird”, erklärte Ken Rempert, Manager von Client Services und Support. “Windows XP hat sich als eine solide Plattform erwiesen, und die IT Services haben diesen Standard weltweit adaptiert, um Kosten zu reduzieren und die Produktivität der Mitarbeiter zu verbessern.”

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(Charlie Demerjian/bk)

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