VMware konkurriert mit Datensicherung

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Immer mehr Anwender nutzen Virtualisierungs-Software, um Daten für den Notfall zu sichern. Das spart Kosten.

Die Virtualisierungsfirma VMware macht mit ihren Produkten zunehmend den Anbietern von Datensicherungsprogrammen Konkurrenz. Dies bestätigen Anwenderberichte in Onlineforen sowie Gespräche mit Herstellern von Sicherungssoftware. Statt mit VMware nur zu virtualisieren, werden Programme wie VMware Converter zur Sicherung und Notfall-Wiederherstellung von PCs eingesetzt. Damit entfällt weit teurere Spezialsoftware wie True Image Enterprise Server von Acronis oder Backup Exec System Recovery von Symantec.

VMware Converter erstellt virtuelle Kopien von physischen Rechnern während deren Betrieb. Die Software befindet sich zur Zeit in einer öffentlichen Testphase. Die fertige Version soll teilweise kostenlos sein. Der eigentliche Zweck von VMware Converter ist die einfache Virtualisierung bestehender Informatikumgebungen. Die erzeugten Kopien können indes auch als Backup aufbewahrt und bei Bedarf mittels billiger Imaging-Programme zur schnellen Systemwiederherstellung verwendet werden.

Symantec kontert mit der nächsten Version von Backup Exec System Recovery. Diese soll neue Funktionen enthalten, um der Konkurrenz durch Virtualisierungsprodukte zu trotzen. Unter anderem ist die Möglichkeit vorgesehen, verschiedene virtuelle Maschinenformate beliebig zu konvertieren. (dbm/mto)

(Bild: VMware)

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