Schickte Online-Kartendienst Cnet-Redakteur in den Tod?

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Er schrieb über aktuelle Technologien und wurde vermutlich selbst ihr Opfer.

Der 35jährige James Kim fuhr mit seiner Frau Kati und zwei kleinen Töchtern aus dem Urlaub zurück. Als Technologie-Reporter der Online-Nachrichtenseite Cnet kannte er sich bestens mit Online-Diensten aus. US-Medien gehen davon aus, dass ihn genau das das Leben gekostet hat.
Er wählte für die Rückfahrt einen schicksalhaften Weg durch die Einöde von Oregon, der im Winter überhaupt nicht zu empfehlen ist. “Da kommt man einfach nicht durch”, wie ein Hilfssheriff aus der Gegend Journalisten erzählte.
Obwohl der Bear Camp Road nur einspurig befahrbar ist und im Winter unüberwindliche Schneeverwehungen aufweist, empfehlen einige Websites und die Software von eingebauten Auto-Navigationsgeräten den Bear Camp Road als bevorzugte Strecke.
Es wird vermutet, dass Kim natürlich seine Cyber-Kenntnisse nutzte und seinen Weg entsprechend wählte. Das Fahrzeug blieb stecken, und er machte sich auf den Weg, um Hilfe für seine Familie zu holen. Mit nur leichter Kleidung kam er zu Fuß gerade einmal dreizehn Kilometer weit durch das unwirtliche und verschneite Gelände, bevor er zusammenbrach. Die genaue Todesursache soll durch eine Autopsie ermittelt werden. Vermutet wird, dass er durch Nahrungsmangel geschwächt war und an Unterkühlung starb.
Seine Frau und die Kinder, die im Fahrzeug geblieben waren, überlebten mit nur leichten Kälteschäden. (Nick Farrell/bk)

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