Spanischer Tüftler schickt Daten mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde durch Stromnetze

Netzwerke

Die neue Powerline-Technik der spanisch-britischen Hardware-Schmiede Gigle ist als Prototyp fertiggestellt – und laut Unternehmen jetzt erfolgreich getestet worden.

Firmengründer Juan Carlos Riveiro, der den neuen “Gigle-Chip” entwickelte, steckt schon hinter der Technik des spanischen Chip-Entwicklers DS2, dessen Datenbertragungs-ICs unter anderem in dem kürzlich vorgestellten 200-MBit-Powerline-Gerät der deutschen Firma Devolo steckt (wir berichteten). In seiner neuen Firma ist die Hausverkabelung noch weiter vorangeschritten: Mit seiner Technik “mediaxtream” will Riveiro Übertragungsraten bis zu 1 Gigabit pro Sekunde erreichen.

Damit erreicht die Technik des spanischen Tüftlers – auf den schon überall vorhandenen Leitungen (Strom, Telefon oder Fernsehkabel) – die Geschwindigkeit von Fast Ethernet. Die ersten Simulationen, so berichtete die EETimes schon im Mai, erreichen bis zu 600 MBit/s auf Stromleitungen, auf Kabelleitungen und Telefonstrippen sei noch mehr möglich. (mk)

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