Mandriva Flash: USB-Speicherstick mit Linux

Allgemein

Von außen sieht es aus wie eben ein 2-GB-Speicherstick. Drin ist ein 3D-beschleunigter Linux-Desktop, und für die Daten des Benutzers bleiben dabei noch mehr als ein Gigabyte Speicherplatz frei.

Die Distribution auf dem Stick funktioniert wie eine Live-CD, kann aber noch einiges mehr. Wie der Name Speicher schon sagt, kann darauf auch gespeichert werden, also zum Beispiel Systemkonfiguration, bevorzugte Einstellungen und die eigenen Daten. Wer dennoch eine CD/DVD haben will, kann sie von Mandriva Flash aus brennen – selbst das Brennprogramm bringt der Stift schon selber mit.
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Neben Mandrivas “Linux-3D-Desktop-Technologie” ist reichlich Standardsoftware aus dem Linux-Sortiment enthalten:

Kernel 2.6.17
KDE 3.5.4
Mozilla Firefox 1.5.0.6
OpenOffice 2.0.3
The Gimp 2.3.10
AmaroK 1.4.3
KMPlayer 0.9.3
Ekiga 2.0.3
K3b 0.12.17

Die Hardware-Erkennung des von Linux-Distributor Mandriva gestern vorgestellten Sticks soll dafür sorgen, dass er auf USB-bootfähigen PCs problemlos zündet und sich den Desktop aneignet, ohne Veränderungen auf dem Host-Computer zu bewirken. Selbst die wichtigsten proprietären Treiber und meistbenutzen Plug-Ins (Adobe Flash Player, RealPlayer) sind für Stick-übliche 59 Euro mit im Flash. (bk)

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