Vista schlecht vor Schädlingen geschützt

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Windows Vista kann von fast 40 Prozent aller Malware-Programme erfolgreich angegriffen werden.

Vista kann sich gegen jeden dritten Schädling nicht wehren. Dies hat der Sicherheitsspezialist Sophos veröffentlicht. Microsoft hat diesen Umstand inzwischen attestiert. Zugegeben hat der Software-Riese auch, dass Vista bei den drei Schädlingen Stratio-Zip, Netsky-D und MyDoom-O machtlos ist, da sie für ihre Angriffe Social-Engineering-Taktiken nutzen: “Basierend auf ersten Untersuchungen kann Microsoft bestätigen, dass diese Varianten keine Sicherheitslücke ausnutzen, sondern mit Hilfe von Social Engineering in die Systeme der Nutzer eindringen.”

Alle drei Würmer verbreiten sich per E-Mail. Allerdings konnte Windows Mail, der Vista-Nachfolger von Outlook, die Bedrohung erkennen und bannen. Wer jedoch einen Web-Mail-Service einen Web-Mail-Client eines Drittherstellers nutzt, geht ein Risiko ein, sich eine System-Infektion zu holen. Allerdings gibt es in Vista noch eine Möglichkeit, den Schaden zu begrenzen: Wenn User Account Control (UAC) aktiviert ist, haben die Nutzer nur eingeschränkte Rechte. Gerät einer an den Schädling und hat keine Administrator-Rechte, kann er schlimmstenfalls seinen eigenen Zugang lahm legen, nicht aber das ganze System.

Für Vista sind derzeit die Virenscanner von Sophos und McAfee verfügbar. (bwi)

Autor: swasi
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