Siemens investiert erneut in Mobilfunk – diesmal in Software

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Der Anbieter MontaVista, spezialisiert auf Linux-Betriebssysteme für die Telekommunikation und Embedded Systeme, bekommt eine Geldspritze von Siemens Venture Capital.

Die Produktion von Handys ist für den Elektronikkonzern Siemens zur Pleite geworden. Doch eine Investition in den künftigen Markt der Linux-basierten Telekommunikation scheint den Geldgebern lukrativ genug, 21 Millionen Dollar zu spendieren – aber besser außerhalb des Siemens-Konzerns und in ein Unternehmen, das bereits floriert: Montavista.

Die Gelder der Siemens Venture Capital fließen in eine Softwareschmiede, die bereits Linux-Systeme für Handys, Telekom-Infrastrukturen und andere Geräte produziert und die Siemens bereits als Kunden vorweisen konnte. Schon mehrere Millionen Geräte mit Software des Unternehmens seien auf dem Markt und würden bei rund 2000 Kunden weltweit eingesetzt, erklärte das Unternehmen.

Außer Siemens Venture Capital (SVC) beteiligen sich auch NEC, Alloy Ventures, Aplix, und US Venture Partners. Mit dem Kapital will man genug Cash-Reserven aufbauen, um neues Personal einzustellen und die eigene Produktpalette zu erweitern, teilte Montavista mit. (mk)

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