OKI hilft Huawei bei WiMAX-Netz für Japan

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Deutsche kennen OKI als Druckerhersteller, Asiaten als Elektronikkonzern. Als solcher hilft OKI Electric Industry dem chinesischen Telekommunikationskonzern Huawei, künftig WiMAX-Lösungen an die japanischen Telekom-Konzerne auszuliefern.

Japanische Telekom-Konzerne sind offenbar wild auf WIMAX – und so beauftragten einige davon den chinesischen Konzern Huawei, ihre Netze auszustatten. OKI hilft jetzt ein bisschen dabei und passt Bauteile an die Erfordernisse des japanischen Marktes an. Inhalt der VAR-Vereinbarung sind Funk-Elektronik, der Netzwerkaufbau und Wartungsdienstleistungen.

Zwar hat OKI eigene Produkte und präsentierte seine WiMAX-Module, Inhouse-Lösungen und WiMAX-WiFi converter, doch die Verträge der Telekom-Konzerne gingen an die größere Firma Huawei – OKI ist nur die Vertriebsschiene.

Die Analysten von Currentanalysis sehen dies als positiv für die noch zögerliche Verbreitung von WiMAX in Japan .OKI sei ein sehr guter Verkaufskanal für Huaweis 802.16e-2005 Kit und ein Support-Dienstleister mit guten Wurzeln im lokalen Markt. Huawei selbst gab nichts bekannt und hat den Marktbeobachtern zufolge offenbar Angst, in Japan ohne Okis Hilfe “den Fuß nicht in die Tür zu kriegen”. Es deute sich aber an, dass der chinesische Konzern einen Angriff auf den japanischen Markt plane. (mk)

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