Motorola untersucht “brennendes Mobiltelefon” – noch mehr Ärger mit Akkus?

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Handy-Hersteller Motorola bestätigte, das die Firma einen Zwischenfall untersucht, bei dem eines ihrer Geräte offenbar mitten in der Nacht in Flammen aufging. Die Handy-Besitzerin hatte sich an den INQUIRER gewandt und von den Ereignissen berichtet.

Sie wachte gegen zwei Uhr morgens durch einen seltsamen Geruch auf. Das Mobiltelefon, das nicht zum Laden am Netzteil hing, verbrannte ihre Matratze und verursachte ihr und ihrem Vater – der die Flammen erstickt hatte – geringfügige Verbrennungen.
Sie nahm am Tag nach dem Zwischenfall Verbindung zu Motorola UK auf. Die reagierten sehr schnell, wie sie uns berichtete, und boten ihr an, den entstandenen Schaden am Bett und dem Teppich zu ersetzen.
Letzte Woche kam ein Motorola-Manager bei ihr vorbei, der das Handy holte und ihr ein Ersatzgerät anbot. Das beschädigte Handy sollte zur weiteren Untersuchung in die USA geschickt werden.
Ein Vertreter von Motorola sagte heute, er könne keine Einzelheiten des Zwischenfalls bestätigen und auch nicht sagen, um was für ein Modell es sich handelte. Er erklärte aber, die Firma sei aktiv dabei, nach der Ursache zu forschen.
Die Frau mit dem abgebrannten Handy sagte dem INQUIRER, dass sie das Gerät seit zwei Jahren hatte und den Original-Akku von Motorola noch nicht ausgetauscht hatte. Motorola erklärte, man nehme alle Zwischenfälle dieser Art außergewöhnlich ernst. (Redaktion Inquirer/bk)

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