Microsoft will sich auf den Kinder-Laptop drängeln

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INQ_MSolpc.jpgDer Softwaregigant wünscht sich, Windows auf dem OLPC-Notebook (One Laptop per Child) laufen zu sehen, Der von Ex-MIT-Star Nicholas Negroponte ausgeknobelte Rechner für die Kinder der Dritten Welt ist bislang auf Linux (Red Hat Fedora) ausgerichtet.

Microsoft verkündete seinen Plan auf der Netevents-Konferenz in Hong Kong. Negroponte gab nur zu, Bill Gates gut zu kennen und ab und zu mit ihm persönlich zu reden und auf dessen Wunsch einen SD-Slot ins OLPC-Gerät eingebaut zu haben. Wenn Microsoft wolle, könne es von einer Speicherkarte aus Windows ins System einbringen. Anders würde es auch gar nicht gehen, denn die momentanen Testmodelle besitzen intern nur 512 MByte Flash-Memory. Doch Windows XP verlangt wenigstens 1,5 GByte Platz, ob nun Home- oder Starter-Edition. Ironie an dem Sinneswandel: Bill Gates höchstselbst kritisierte das OLPC-Projekt aufs schärfste. (Tom Sanders/rm)

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