Highspeed-Handys in Hongkong

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Der UMTS-Nachfolger HSUPA ist bald marktreif. Samsung will schon 2007 Handys mit der schnellen Übertragungstechnik bringen.

UMTS ist bis heute ein Flop, jetzt soll´s der Nachfolger HSUPA richten. Die Vorzüge dieser Mobilfunktechnik demonstrierte der Elektronikkonzern Samsung jetzt auf der ITU Telecom World 2006 in Hongkong. Den Samsung-Technikern gelang es nach eigenen Angaben Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2 MBit/s im Uplink und 3,6 MBit/s im Downlink zu übertragen. Damit könnte man bis zu fünf 5 MP3-Songs (mit jeweils 3 MByte) innerhalb einer Minute aufs Handy holen. Sogar Videostreaming per Mobilfunk oder das Versenden großer Daten wäre damit möglich.

HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) ist eine Art Breitbandvariante von UMTS zum Versenden von Daten. Beim Empfang wird HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) genutzt. Rein theoretisch liegt die maximal erreichbare Datenrate bei 5,76 MBit/s. UMTS kommt auf 384 KBit/s.

Das erste Mobiltelefon mit HSUPA will Samsung in Europa 2007 auf den Markt bringen. Mobilfunkbetreiber wie Vodafone arbeiten ebenfalls an der Technik. Wann es konkrete Angebote geben wird, ist aber noch nicht bekannt. (mto)

Bild: 2006 JupiterImages Corporation

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