Webnutzer: Virtuelle Welt genauso gut wie die Realität

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INQ_virtuelleWelt.gifÜber ein Drittel der Amerikaner glaubt, dass die Online-Communities genauso wichtig für sie sind wie die Interaktion mit der realen Welt, berichtet soeben eine seriöse Studie.

Die Untersuchung des Center for the Digital Future zeigt auf, dass exakt 43 Prozent der Online-Netzwerk-Nutzer ihren Webfreunden dieselbe starke Bedeutung beimessen wie ihrem übrigen Freundeskreis. Im Durchschnitt hat jeder Webuser in diesem Jahr 4,6 virtuelle Freunde gefunden. Mehr als die Hälte der “Social-Networker” (56,6 Prozent) besuchen wenigstens einmal am Tag ihre Community. Viele Online-Aktivitäten würden aber auch dazu führen, dass sich die Webfreunde wenigstens einmal im Jahr auch im realen Leben treffen, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Dazu träge auf gut 20 Prozent der Surfer zu.
Überraschend: Fast zwei Drittel der eCircle-Anhänger bekennen sich dazu, aufgrund ihrer Online-Gesprächspartner sich nun mit sozialen, politischen oder gesellschaftlichen Themen zu beschäftigen oder sich gar dafür aktiv einzusetzen, die ihnen vorher fremd oder gleichgültig waren. So ist fast 60 Prozent der Befragten auch aufgefallen, dass in den USA via Internet deutlich mehr politische Kampagnen gefahren werden als je zuvor. (Matt Chapman/rm)

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