BEA will “Web 2.0” in Business-Planungswerkzeuge integrieren

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In einer weltweiten Tour will BEAs Technikchef Rob Levy seinen Kunden zeigen, was Wikis und andere Tools des “Social Networking” für das Geschäftsprozess-Management bringen können. Die neuen Tools sollen im kommenden Jahr veröffentlicht werden.

Unter der Bezeichnung “Bea Aqualogic Integrator” bringt der Hersteller BEA Systems neue Versionen seiner BPM-Programme “Weblogic Integration” und “Aqualogic Service Bus” – in einem neuen Gesamtpaket, das durch Erweiterungs-Tools um die Web2-Techniken erweitert werden kann.

Die Schlagworte BPM und “Enterprise 2.0” reichen dem Marketing des Unternehmens offenbar nicht: Die in Software ungewandelte Management-Technik SOA (“Service-orientierte Architekturen”) kommt noch hinzu.

Denn mit dem Produkt-Bundle, seinen Erweiterungen und dem Service dazu will BEA dem Kunden einen Aufbau von SOAs erleichtern.

In Produkte aufgeteilt ergeben sich hier die Version 9.2 von Weblogic Integration und Versionm 2.6 von Aqualogic Service Bus sowie einige Ergänzungen, die noch im Lauf der Woche angekündigt werden. Weblogic Integration etwa kommt nun mit einer Entwicklungsumgebung, die auf dem OpenSource-Business-Projekt “Eclipse” aufbaut – mit ihnen und mit “Controls” auf Basis der von Apache Beehive sollen schneller Services aufgebaut werden.

Das Programm “Aqualogic Service Bus 2.6.” ist laut Hersteller ein System, das die Vermittlung und Verwaltung von Services in einer SOA steuert. Datenbankanfragen für eine Validierung von Services lassen sich direkt aus dem Service-Bus heraus aufrufen. Services werden in einer UDDI-v3–konformen Service-Registry festgehalten.

Wie bei allen großen Unternehmens-Steuerungssystemen ist die Lösung mit Hilfe des BEA-Systems sehr firmenspezifisch anzupassen- was das neue System kann, sollte für den Einzelfall geprüft und mit Dienstleistung zum Komplettkonzept ausgebaut werden. Gute Features alleine helfen nicht. (mk)

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