Analyst: EA kann bald einpacken

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Der führende Spielehersteller setzt auf Quantität statt Qualität. Kritiken und Bewertungen verschlechtern sich drastisch, und das wird sich auch bald auf die Verkäufe auswirken.

Analyst Evan Wilson von Pacific Crest Securities weiß nur noch wenig Gutes über EA zu sagen: “Schlechte Kritiken und Qualität lassen die Marke EA ihren Glanz verlieren. Unsere laufende Auswertung der zusammengefassten Kritiken von GameRankings.com zeigt, dass die insgesamte Spielequalität von Electronic Arts weiterhin fällt.”
GameRankings berechnet die durchschnittlichen Bewertungen einer erheblichen Anzahl von Publikationen. Wilson sieht “dramatische Schwankungen” in den durchschnittlichen PS2-Punktzahlen von einigen Spitzentiteln der Firma. Spiele wie Need for Speed fielen um 5,8 Punkte, NBA Live gab über die letzten zwei Jahre sogar 13,1 Punkte ab.
Zu den Spielen, die vernichtende Kritiken bekamen, gehörten Superman Returns, Batman Begins, Marvel Nemesis, NFL Head Coach und Arena Football.
Dieser Abwärtstrend werde EA dauerhaft schaden. Die Kritiken entsprächen zwar nicht immer den Verkaufszahlen. Sie spiegelten jedoch die Qualität, was die Chancen im Handel beinträchtigen dürfte.
Nach Wilsons Ansicht hat EA die Standardisierung seiner Studios mit der RenderWare-Engine versäumt und leidet insbesondere darunter, dass die Mitarbeiter reihenweise kommen und wieder die Firma verlassen.

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GameSpot