Neue Sony-Bosse sollen die Playstation 3 retten

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Bei Sony muss jemand gemerkt haben, dass es nicht so richtig rund läuft. Schon ab morgen haben neue Chefs bei “Sony Computer Entertainment” (SCE) das Sagen.

Die neuen Vorleute hatten sich bislang im Vertriebseinsatz in den USA bewährt. Obermacker wird jetzt Kazuo Hira, bislang für das Verticken der Geräte in Amerika zuständig. Sein Aufstieg bedeutet den Abgang von Ken Kutaragi, der sich auch gerne Vater der Playstation nennen ließ. Den Titel darf er vermutlich auch behalten und außerdem noch als Aufsichtsratsvorsitzender die weiteren Aktivitäten abnicken. Nachfolger Hirais in den USA wird dafür ein richtiger Amerikaner, wie der Name Jack Tretton schon vermuten lässt.
Die Emporkömmlinge hatten sich ihre Sporen verdient, indem sie die Playstation 2 mit beständigen Marktanteilen unters Volk brachten. Jemand ganz oben bei Sony scheint zu hoffen, dass sie das auch bei der neuen Konsole PS3 irgendwie hinbekommen, obwohl es da inzwischen auch die Xbox 360 und vor allem Nintendos Wii gibt.
Und vorübergehende Lieferprobleme sowie etwas überhöhte Herstellungskosten …
Vielleicht gibt außerdem die Ernennung des Briten David Reeves zum Vizepräsidenten von SCE Anlass zur Hoffnung, dass gelegentlich auch mal ein paar PS3 ihren Weg nach Europa finden? (bk)

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