Keine iPods mehr für Koreas Diktator Kim Jong-Il

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Apple darf keine iPods mehr nach Nordkorea liefern, sagt die US-Regierung. Als Massenvernichtungswaffe wird der Musikplayer hoffentlich noch nicht angesehen – von so vielen Hörschäden hätten wir doch schon hören müssen.

Offensichtlich hat die CIA mal richtig gut Aufklärung betrieben und herausgefunden, dass der glorreiche Führer seines Volkes auch ein Technik-Freak ist. Wenn er nicht gerade an Atombomben bastelt, dann umgibt er sich gerne mit Spielzeugen wie iPods, Plasma-Fernsehern und erspart sich eigenen Anstrengungen zur Fortbewegung durch einen elektrischen Scooter von Segway. Seine bevorzugten Automarken sind Mercedes, BMW und Cadillac, wie der amerikanische Geheimdienst herausfand.
Statt also den Korea-Export von Produkten zu verbieten, die das gemeine Volk treffen könnten, kamen eben die Produkte auf die Verbotsliste, die Kim auf seiner Wunschliste für Weihnachten haben könnte. Per UN-Sanktion sollen auch andere Länder den Export dieser Güter nach Nordkorea unterlassen.
Auf der Liste stehen unter anderem Cognac, Rolex-Uhren, Zigaretten, Kunst, teure Autos, Motorräder von Harley Davidson, Jetskier und Basketball-Ausrüstung – der listige Kim gilt als extremer Fan dieser Sportart. Die neuen Verbote erstrecken sich sogar weiter auf Musik- und Sportgeräte. Offenbar verteilt Kim auch gerne Sachen aus dieser Liste an seine getreuesten Diener.
Natürlich sollte man Kim nicht so direkt sagen, dass er sich das alles in seine Achse des Bösen stecken sollte. Denn das könnte ihn zu einem schnellen Atomschlag auf Japan provozieren, was wiederum den ersten Krieg um IT-Konsumprodukte in der Geschichte der Menschheit bedeutete. (Nick Farrell/bk)

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USA Today