Symbian besetzt den Smartphone-Markt

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Mehr als 70 Prozent der weltweit ausgelieferten Smartphones kommen mit einem Betriebssystem von Symbian. Und das soll noch besser werden, verspricht sich Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo.

Er sprach nur zu gerne vor Analysten über die glänzende Symbian-Zukunft, da Symbian überwiegend Nokia gehört. Er sieht schon weit in die Zukunft und rechnet mit dem Anstieg auf rund 250 Millionen verkauften Geräten im ersten Quartal 2011.
Für ganz wesentlich hält der Nokia-Chef die zunehmende Bedeutung von Handy-Ersatzkäufen, dem Austausch älterer Modelle durch neue. Selbst in den sich entwickelnden Märkten machen die neu für alt gekauften Mobiltelefone inzwischen mehr als die Hälfte aller Verkäufe aus. Die Austausch-Käufe werden etwa 65 Prozent des globalen Umsatzes in diesem Jahr (2006) ausmachen. “Diese Zahl wird auf über 80 Prozent im Jahr 2010 ansteigen”, prophezeit Kallasvuo.
Da die meisten Benutzer bei ihrer gewohnten Marke bleiben, wenn sie das Handy erneuern, rechnet Nokia damit, auch auf absehbare Zeit der Top-Anbieter in diesem Markt zu sein.
Die Hersteller aus Taiwan, die derzeit ihre eigenen Handelsmarken zu etablieren versuchen, dürften es voraussichtlich nicht eben leicht haben. Nokias Verkäufe in der asiatisch-pazifischen Region stiegen jährlich um 65,9 Prozent. (Tony Dennis/bk)

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