HP will unsere Privatsphäre respektieren – hust!

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Das war eines der lustigsten Schreiben, die der Inquirer seit langem von HP erhielt. Sie wussten wohl nicht, wohin das geht.

Der absolute Lacher kam ganz am Schluss. Die haben echt Nerven, so etwas ins Kleingedruckte am Ende des Textes zu setzen.

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HP sieht sich in der Verpflichtung, Ihre Privatspäre zu schützen, und arbeitet gelegentlich mit Abonnementlisten wie der unseren von dritter Seite zusammen, um Informationen über Produkte und Dienstleistungen von HP mit neuen Leserkreisen auszutauschen. HP beabsichtigt dabei, nur mit seriösen Partnern zusammenzuarbeiten und Nachrichten nur mit Ihrer Zustimmung zu senden. Wenn Sie keine weiteren Nachrichten von Ziff Davis Communications erhalten wollen, dann folgen Sie bitte den Anweisungen unterhalb.

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Sehen wir uns das mal genauer an. HP verspricht, unsere Privatsphäre zu respektieren, indem sie unsere Daten an jeden verkaufen, den sie sich aussuchen. Die Firma hat bekanntlich in dieser Hinsicht eine lange Vorgeschichte der Zusammenarbeit mit seriösen Organisationen, die HP bis hin zur Aussageverweigerung vor einem Untersuchungsausschuss des US-Kongresses ihren Schutz angedeihen ließen. Da sind war ja ganz auf der sicheren Seite.

Wir können gar nicht sagen, wie froh wir sind, dass HP so aktiv um den Schutz unserer Daten bemüht ist. Wenn sie jetzt nur noch die Sache mit der organisierten Überwachung von Journalisten und den eigenen Managern bereinigen würden, dann vergingen vielleicht die letzten nagenden Zweifel. Aber nein, zu viele Leute wurden anschließend auch noch befördert. Und das Gedächntis von HP-Chef Hurd ist einfach zu getrübt, um uns wirklich zu überzeugen. (Charlie Demerjian/bk)

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