R600 hat mehr Transistoren als G80

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Der Herstellungsprozess in 80 nm des Halbleiterherstellers TSMC macht es möglich: AMD/ATI kann den Konkurrenten mit ein paar Transistoren mehr übertrumpfen.

AMDs neuer Grafikprozessor R600 ist für den Januar angekündigt. Einzelheiten über den kommenden Grafikchip sickern langsam durch.
Das Monster wird 500+ GFLOPS produzieren. Durch die Herstellung in 80 Nanometer kann der Chipmacher mehr Transistoren als je zuvor in das Silizium quetschen.
Als Nvidia sich von Auftragshersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) sagen lassen musste, dass die Höchstgrenze mit der 90-nm-Fertigung bei 700 Millionen liegt, holte Nvidia einen Zaubertrick aus dem Hut und platzierte die Funktionen von TMDS und HDCP auf einem eigenen Chip. Der geniale Trick setzte dem NVIO1-Chip allerdings so sehr zu, dass man nicht erwarten darf, 1080p-Video mit einer frisch gekauften G80-basierten Karte auszugeben.
ATI auf der anderen Seite schlug den riskanteren Weg ein, übertrug den 80-nm-Fertigungsprozess vom Zeichenbrett aufs Silizium und ließ ein 720-Millionen-Transistoren-Monster wachsen, das noch auf der Suche nach der endgültigen Taktrate ist.
Unabhängig von der Herangehensweise werden sich die beiden Produkte am Ende doch ähnlicher sein, als die Firmen zuzugeben bereit sind. (Theo Valich/bk)

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