Office 2007: Microsoft lizenziert die Benutzeroberfläche kostenfrei

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Fast alle Software-Firmen können die Oberfläche des neuen Office kostenlos lizenzieren, um das Look&Feel des Systems zu verbreiten – direkte Konkurrenten allerdings sind von dem Angebot ausgenommen.

Die Schnittstellen zur neuen Bedienerführung von Office 2007 sollen kostenlos an andere Unternehmen lizenziert werden, gab Microsoft bekannt. Der Grund: Anwendungen, die sich am Aussehen des Office-Pakets orientieren, sollen sich möglichst schnell verbreiten – die User würden die Umstellung der Bedienung besser annehmen, berichten US-Websites.

Direkte Konkurrenz wie OpenOffice darf aber nicht teilnehmen, sagte Jensen Harris, Group Program Manager des “Office User Experience Teams” in Redmond.

Die Technik namens “Ribbon” ordnet Aktionen kontextabhängig in verschiedene Bearbeitungsmodi ein. die dann in Reiterkarten dargestellt werden. Ribbon soll das bisher übliche Wirrwarr von Menüs ablösen.

Schon 15 Lizenznehmer für Ribbon gäbe es schon, erklärt Microsoft. Websites wie Internet.com erklären allerdings, dass es sich vorerst nur um die kleineren Hersteller von Tools handele, etwa Attachmate, Mindjet, Telerik und Xceed.

Am Donnerstag soll Office 2007 den US-Großkunden zur Verfügung gestellt werden, Anfang 2007 soll es auch im Handel erhältlich sein. (mk)

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