Mikrochip soll Viren stoppen

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Japanische Forscher haben einen Mikrochip entwickelt, der in der Lage sein soll Viren hardwareseitig zu erkennen und beseitigen.

Forschern der Universität “National Institute of Advanced Industrial Science and Technology” (AIST) in Tokio ist es gelungen, einen Chip zu entwickeln, der angeblich in der Lage ist, Viren gleich bei ihrem Eintreffen aufzuhalten.

Der Chip ist in den Router wird. Mit Hilfe des Halbleiters soll der gesamte Internet-Verkehr überwacht und gefiltert werden.

“Der größte Vorteil der Hardware-Lösung ist, […] dass die integrierte Lösung keinen Einfluss auf die Performance des Rechners hat”, berichtet Pressetext. Während AV-Software häufig zu Leistungseinbußen des Systems führe, könne der AV-Chip Viren und andere Schädlinge schon unschädlich machen, bevor sie überhaupt auf den PC kommen. Zudem würde der Chip auch einen Schutz für andere Geräte im Haushalt bilden, zum Beispiel PDAs und Smartphones.

Die Einführung des Gerätes wird allerdings noch einige Jahre dauern – erst müsse das Auslaufen eines bestimmten Software-Patents abgewartet werden. (mr)

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