Aus für Windows in Paris

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Die Abgeordneten des französischen Parlaments verabschieden sich ab Juli 2007 von Microsoft Windows und wechseln zu Linux – aus Kostengründen.

Linux-Unterstützer sprechen bereits von einem wichtigen Erfolg im Kampf gegen den “Software-Dominator” Microsoft, berichtet der Standard. So sollen 1154 Rechner im französischen Parlament auf die Open-Source-Systeme wechseln.

Als Office-Suite soll Open-Office und als Browser der Mozilla Firefox zum Einsatz kommen. Genaue Details welche Distribution beziehungsweise welche sonstige Software eingesetzt werden, sind bislang noch nicht geklärt.

Grund für den Wechsel sind die Ergebnisse einer Studie von Atos Origin: Demnach sollen sich die IT-Kosten durch die Nutzung von Linux stark reduzieren lassen, selbst bei Mitberechnung der Migrations- und Trainingskosten. Außerdem biete die Open-Source Plattform eine bessere Möglichkeit, sie an individuelle Bedürfnissen der Abgeordneten anzupassen. (mr)

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