Plesk 8.0.1
Benutzerfreundliche Server-Verwaltungssoftware

NetzwerkeWorkspaceZubehör

Plesk 8.0.1 für Linux erlaubt den Zugriff auf zahlreiche Server-Einstellungen über eine komfortable Web-Oberfläche.

Testbericht

Plesk 8.0.1

Mit Version 8 führt Plesk eine ganze Reihe an Neuerungen ein. So ist etwa die Startseite für den Admin jetzt frei konfigurierbar. Die am häufigsten gebrauchten Funktionen sind voreingestellt.

Auch für die anderen Benutzer sind anpassbare Desktops vorhanden. Das Watchdog-Modul wacht nun in der Version 2.0 über den Server. Der Wachhund beaufsichtigt den Apache-Webserver sowie Festplatten- und Prozessorauslastung. Zudem kann Watchdog das System auf Rootkits, Hintertüren, lokale Exploits und anderen Schadcode untersuchen. Bisher konnte Plesk nur Datenbanken verwalten, die auf dem gleichen Server installiert waren wie Plesk selbst. Nun kannPlesk 8 auch externe Datenbanken einbinden. Damit ist es möglich, dedizierte Datenbank-Server zu benutzen, die einen deutlichen Performance-Sprung erlauben. Unterstützt werden MySQL und PostgreSQL. Die entsprechende Konfigurationsseite findet sich unter Server, Datenbankserver.

Ein Highlight versteckt Plesk unter der Option Application Vault. Dieser enthält 38 Web-Anwendungen, die der Admin schnell und einfach bereitstellen kann. Dazu gehören etwa OS Commerce für den Online-Shop, die CMS Typo 3 und Mambo sowie Umfrageformulare, Weblogs, Zugriffszähler und Gästebücher.


Fazit

Plesk 8.0.1

Im Vergleich mit dem herkömmlichen Editieren kryptischer Konfigurationsdateien wirkt Plesk mit seiner komfortablen Web-GUI wie eine neue Luxuslimousine neben einem alten klapprigen Fahrrad.

Plus

– frei konfigurierbare Admin-Oberfläche
– verbesserte Datenbank-Verwaltung
– einfache Installation von Web-Applikationen

Minus

– zahlreiche Add-ons nur gegen Aufpreis

Info
Vertrieb: Swsoft
Preis: 799 Dollar (für eine unbegrenzte Anzahl von Domains)
Plattform: Linux/Unix