Xbox 360 behält Videos ein

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Am Mittwoch startete Microsoft “Xbox Live Video Marketplace” für US-Kunden der Xbox 360. Doch nicht alle Filme kamen bei den Kunden an, die für den Download bezahlt hatten.

Zum Herabladen angeboten waren TV-Produktionen und Spielfilme in einfacher sowie hoher Auflösung. Schon unmittelbar nach dem Start waren die mutigen Erstbenutzer jedoch von zahlreichen unterschiedlichen Problemen betroffen. Die Xbox-Live-Server hielten offenbar der Belastung durch die zu verteilenden Videos nicht stand.
Eine ganze Anzahl von Käufern konnte gar keine Filme herabladen. Die Downloads blieben bei einem zufälligen Prozentsatz hängen und kamen nie auf 100 Prozent.
Das wäre vielleicht noch kein so großes Problem gewesen, wenn die Benutzer den Download beliebig oft hätten neu starten können – doch genau das erlaubt der Microsoft-Dienst von Haus aus nicht. Von den Borg zugelassen sind nur zwei erneute Versuche. Danach gilt der Download als misslungen, und der Kunde muss beim Xbox-Live-Support anrufen und um seine verausgabten Microsoft-Punkte kämpfen.
Da es aber reichlich Beschwerden und Anrufe unzufriedener Gamer gab, waren die Kundendienstnummern überlastet, und die Anrufer mussten etwa eine halbe Stunde aufbringen, bevor sie ihre Punkte erstattet bekamen. Ein kleiner Vorgeschmack auf kommende Re-Re-Re-Re-Re-Aktivierungen von Windows Vista?
Einige Kunden berichteten von anderen Problemen mit ihren Downloads. Forumsbeiträgen zufolge machten selbst als gelungen gekennzeichnete Downloads nicht das, was sie sollten. Offenbar ließen die Filme nicht die Funktionen für schnellen Vorlauf zu (die bei einem nicht komplett herabgeladenen Film deaktiviert sind) oder spielten gleich gar nicht.
Microsofts Kundendienst erklärte, seit Mittwochnachmittag und noch immer intensiv an den Problemen zu arbeiten. (Dean Pullen/bk)

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