Intel zieht von Korea nach China weiter

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Der weltgrößte Chiphersteller schließt wahrscheinlich sein Forschungszentrum in Korea und macht ein neues in China auf.

Das 2004 eröffnete Forschungszentrum war die erste ausländische Forschungseinrichtung, die das südkoreanische Ministerium für Information und Kommunikation angeworben hatte, um das Land in eine Drehscheibe von Forschung und Entwicklung in der asiatischen Region zu verwandeln.
Damit ist es schon wieder vorbei, wenn es nach lokalen Medien geht. Diese berichteten, Intel werde das Forschungszentrum in Südkorea in der ersten Jahreshälfte 2007 dicht machen, während zugleich ein groß angelegtes Forschungszentrum in der chinesischen Stadt Schanghai mit über 1000 Mitarbeitern entstehen solle.
Intel forscht derzeit noch in Südkorea am digitalen Heim und Kommunikationstechnologien der nächsten Generation – in Zusammenarbeit mit der südkoreanischen Regierung.
IntelSprech Joo Yang-ye murmelte etwas von Überprüfungen und geschäftlicher Effizienz in allen Ländern der Welt, und auch das Forschungszentrum in Südkorea wäre davon nicht ausgenommen.
Im September hatte Chipzilla angekündigt, die Zahl der weltweiten Mitarbeiter im nächsten Jahr um 10.000, also zehn Prozent der gesamten Belegschaft, zu verringern. (Nick Farrell/bk)

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Yonhap News