Böse Hotspot-Zwillinge jagen wohlhabende User

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Wo reiche Säcke verkehren, stellen Hacker nun gerne gefälschte Hotspots auf, um deren persönliche Informationen und damit natürlich deren Kohle zu stehlen.

Populäre Hotspot-Punkte werden immer öfter Ziel einer miesen Masche: Datendiebe stellen einfach einen “bösen Zwilling” gleichen Namens auf, um das Publikum so über den eigenen Hotspot zu schleusen und dabei alle vertraulichen Daten mitzuschneiden. Wer dann Homebanking oder andere vertrauliche Operationen darüber abwickelt (ohnehin eine dumme Idee), wird später sein blaues Wunder erleben.
Allerdings sind die Hacker bei ihrer Vorgehensweise so clever, nicht einfach jeden x-beliebigen Hotspot zu clonen. “Ein Bahnhof oder ein Café interessiert die bösen Jungs weniger, denn es liegt kein Wert darin, dem Publikum beim Surfen auf MySpace, Flickr oder beim Tippen von SMS und Mails zuzusehen”, weiß Richard Rushing, verantwortlicher Manager der Wi-Fi-Sicherheitsfirma AirDefense. Statt dessen konzentrieren sich die illegalen Datensammler auf die Hotspots in den besseren Wohn- und Villenvierteln, in Flughafen-Lounges und Edel-Lokalitäten. Sogar der WiFi-Zugang bei einer Autowerkstatt für Luxusfahrzeuge wurde bereits gefälscht. Da zeigt sich immer mehr: Die eigentliche Schwachstelle des Online-Verkehrs ist der Nutzer selbst. (Iain Thomson/rm)

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