Acer-Käufer beschweren sich über schlechten Service

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Empörte Leser des INQ lassen Dampf ab über die Art und Weise, wie sie von der internationalen Firma Acer behandelt wurden.

Ein Leser berichtete, von einem Support-Mitarbeiter beschuldigt worden zu sein, “es versucht zu haben”, nachdem er ein defektes Notebook mit einem GB RAM eingeschickt und es mit nur noch der Hälfte an Arbeitsspeicher zurückbekommen hatte.
Obwohl er den Kauf beweisen konnte, wollten die Service-Leute ihm nicht glauben, dass der Rechner ursprünglich 1 GB hatte und verlangten von ihm fotografische Beweise, dass das Gerät mit so viel Speicher eingeschickt wurde.
Wie Leserin Arianne King berichtete, gab ihr gekauftes Notebook innerhalb einer Stunde den Geist auf. Als sie beim Kundendienst anrief, gaben sie zwar ein Problem zu, sagten ihr dann aber später, das Gerät sei beim Transport zur Kundendienst-Niederlassung beschädigt worden.
Der Inquirer hat sich bei Acer Europe nach diesen beiden Fällen erkundigt, doch bislang wurde für beide betroffenen Leser keine zufriedenstellende Lösung gefunden.
Wenn es nach den Beiträgen in Online-Foren geht, scheint Acer hier auch nicht gerade den Ruf der Perfektion zu haben. Hier teilt sogar einer, der sich als früherer Service-Mitarbeiter für Acer bezeichnet, gegen Acer und seine Kundendienst-Partner aus.
Der Kunde, dem unterstellt wurde, “es versucht zu haben”, sagte dem Inquirer:
“Ich arbeite seit über 12 Jahren in der IT-Branche, und meine Firma verkauft jährlich Hunderte von PCs und Servern, darunter viele von Acer. Ich habe noch nie erlebt, dass sich jemand so schlecht um seine Kunden kümmert. Wenn das nicht geklärt wird, dann werde ich dafür sorgen, dass meine Firma nie wieder Geräte von Acer verkauft. Falls es nicht zu einer zufriedenstellenden Lösung kommt, werde ich jedem predigen, der mir zuhören will, was für einen schrecklichen Service Acer Computer bietet.”
Das hört sich wirklich nicht nach einem zufriedenen Kunden an.

Acer, da war doch noch was? Richtig, ganz in meiner Nähe liegt ein Navigationsteil namens Acer n30 herum. Das Teil (oder sein Kabel) zieht schon einige Zeit keinen Saft mehr aus dem Zigarettenanzünder im Auto, ist damit unbrauchbar für jede Strecke über mehr als eine Stunde. Der integrierte Akku ist natürlich ohnehin nicht zu ersetzen. Besonders tückisch ist zudem der Umstand, dass das “Betriebssystem” Pocket PC (inzwischen auch gerne Windows Mobile genannt) in dieser Version seine gespeicherten Daten vergisst, wenn der Akku sich entleert. Das bedeutet dann unter anderem auch, dass die Navigationssoftware Destinator erneut mühsam zu aktivieren ist, und diese schikanöse Aktion war schon einige Male fällig. Zurück an Acer oder gleich zum Recycling-Gelände? Letzteres finden wir ja noch ohne Acer-gestützte Navigation. (Inquirer staff/bk)

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